Spatenstich und Grundsteinlegung für das Forum Deutsche Sprache

Am 18. März 2026 wurde bei strahlendem Sonnenschein der symbolische Spatenstich und die feierliche Grundsteinlegung des Forums Deutsche Sprache gefeiert. Nun kann der Bau beginnen!

Die Zeremonie wurde begleitet von Vertreterinnen und Vertretern der Klaus Tschira Stiftung, der Bauherrin des Bauprojektes, sowie der Mannheimer Stadtspitze und dem Vorstand des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache (IDS), das für den Betrieb und die inhaltliche Konzeption des Forums Deutsche Sprache verantwortlich ist. 

Zeitkapsel hält Anliegen des Forums für die Nachwelt fest

Die während der Feierlichkeiten in die Bodenplatte eingelassene Zeitkapsel enthält Beiträge, die zentrale Anliegen des Forums Deutsche Sprache widerspiegeln. Ein Beispiel für den Vermittlungsanspruch des neuen Hauses sind Wünsche wie der folgende, kürzlich gesammelt bei der IDS-Jahrestagung:

„[…] dass alle Mannheimer*innen dieses großartige Angebot gut annehmen und Forum und Bevölkerung einander bereichern.“

„Das Forum soll lebendig, offen und inspirierend sein. Es soll den menschen die Freude an Sprache näherbringen und die Vielfalt von Sprache und Sprachlichkeit zeigen.“

Des Weiteren verdeutlicht der aktuelle Jahresbericht des IDS mit Einblicken in Forschungsprojekte und Kooperationen das Ziel, im Forum Deutsche Sprache sprachwissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln und zugleich gesellschaftliche Diskussionen zu sprachlichen Fragen in der Forschung aufzugreifen. Die tagesaktuelle Ausgabe des Mannheimer Morgens dokumentiert für die Nachwelt sowohl das Zeitgeschehen als auch den derzeitigen Sprachgebrauch.

Die Stadt Mannheim fügte der Zeitkapsel die Vorlage hinzu, mit der der Gemeinderat 2020 den Bau auf dem städtischen Grundstück am südlichen Alten Meßplatz beschlossen hatte. Außerdem steuerte sie Kopien aus dem Buch ,,Die Mannheimer Mundart“ des Sprachwissenschaftlers Dr. Kurt Bräutigam von 1934 bei, dessen Original im Marchivum verwahrt wird.

Die Klaus Tschira Stiftung legte die aktuelle Ausgabe des Wissensmagazins „KlarText“, das die preisgekrönten Artikel und die Infografik des gleichnamigen KlarText-Preises für Wissenschaftskommunikation der Stiftung beinhaltet, bei, um den aktuellen Stand der Forschung und die gegenwärtige Wissenschaftskommunikation zu dokumentieren.

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